Was wir tun:

Wer die Sorgen der Menschen ernst nehmen und gleichzeitig die realen Lebensbedingungen verbessern will, braucht Ehrlichkeit, Offenheit, und Zuverlässigkeit. Dazu gehört auch, offen zu sagen, was in unserer Macht steht und was nicht. In unserer Macht wird es zum Beispiel nicht stehen, die Globalisierung oder die Digitalisierung aufzuhalten. Aber wir sorgen dafür, dass die Brandenburgerinnen und Brandenburger die positiven Seiten des Wandels nutzen können. Und wir bieten ihnen Sicherheit und Schutz vor negativen Auswirkungen.

Dazu steuert DIE LINKE Brandenburg folgende konkrete Projekte bei:

Strategiepapier

 
unsere aktuelle Ausgabe als pdf
 
 
 

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27. August 2015

Neue Broschüren erhältlich!

Das rote Projekt für einen sozialökologischen Umbau
 
 
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Neuruppin bleibt bunt
 
Junge Welt
20. November 2017

Nächste Herausforderungen warten

11 neue Mitglieder seit der Wahl - Kreisverband wächst weiter

Rita Büchner, Foto: Jürgen Schubert

Am 11. November fand in Kyritz der Kreisparteitag des Kreisverbandes OPR der LINKEN statt. Im Mittelpunkt standen eine erste Auswertung der Bundestagswahl sowie die Wahlen der Delegierten zum Bundes (BPT)- und Landesparteitag (LPT), die Wahl eines Mitglieds im Landesausschuss sowie die Nachwahl eines Mitglieds im Kreisvorstand.

Vor leider nur 52 anwesenden Mitgliedern ging die Vorsitzende des Kreisverbandes Rita Büchner in ihrem Bericht auf die Verwaltungsstrukturreform von den Anfängen Ende 2014 bis auf ihr plötzliches Ende mit der Stellungnahme des Ministerpräsidenten am 1. November 2017 ein. Landesvorsitzender Christian Görke und der Fraktionsvorsitzende der LINKEN Ralf Christoffers erklärten dazu: »Veränderungsbedarf bleibt - aber der bislang eingeschlagene Weg ist blockiert. Demokratie muss ohne Brechstange auskommen und braucht Mehrheiten in Parlament und Gesellschaft. Für das Projekt Verwaltungsstrukturreform in der bislang vorgesehenen Form haben wir keine breite Zustimmung im Land erzielen können.«

Jürgen Schubert

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in der November-Ausgabe der Märkischen Linken.

20. November 2017

Wie weiter mit den Öffentlichen?

Entwurf Landesnahverkehrsplan 2018-2022 für unsere Region so nicht annehmbar

Alle Signale auf Rot?

In den letzten Wochen ist endlich eine Debatte über die Zukunft des Schienenpersonennahverkehrs für unsere Region in Gang gekommen. Die dringlichste Maßnahme ist sicher eine kurzfristige Verbesserung des RE 6. Hier geht es um die zentrale Erschließung durch den öffentlichen Verkehr von Berlin nach Neuruppin und in den Nordwesten Brandenburgs. Eine Ausweichstelle im Bereich Sommerfeld - Beetz - Wall würde Betriebsabläufe sichern und die Möglichkeit eröffnen, Verspätungen zeitnah wieder auszugleichen. Nur mit dieser Ausweichstelle ist es möglich, einen Halbstundentakt bis Neuruppin zu fahren. Die Umsetzung wäre schon während der Streckensperrung wegen der Bauarbeiten an der Seedammtorbrücke in 2020 möglich. Dazu müssen Verwaltung, Planung und Entscheidungen mal zügig funktionieren. Wenn dann dabei noch ein zusätzlicher Haltepunkt in Wall abfallen würde, wäre viel Verbesserung mit verhältnismäßig geringem Mitteleinsatz erreicht. ...

 ... Und es gibt auch noch viele weitere Punkte, wo es sich lohnt, immer wieder grundsätzliche Veränderungen im öffentlichen Verkehr einzufordern, zum Beispiel gerade jetzt bei der Erarbeitung des Landesnahverkehrsplans (LNVP) 2018-2022.

Freke Over

Vorsitzender der Kreistagsfraktion DIE LINKE

Den vollständigen Artikel finden Sie in der November-Ausgabe der Märkischen Linken.

20. November 2017

Der Bürgerhaushalt kommt!

Großer Erfolg LINKER Kommunalpolitik

Foto: Pixabay

Niemand hätte vermutet, dass der größte Erfolg der Fraktion der LINKEN in der Stadtverordnetenversammlung Neuruppin gleich zu Beginn der Haushaltsberatungen für 2018 erzielt werden konnte.

Schon lange ist DIE LINKE eine Verfechterin von mehr direkter Bürgerbeteiligung. Der Bürgerhaushalt wurde deshalb schon vor Jahren in die Diskussion gebracht, um Bürgerinnen und Bürger unmittelbar mit einzubeziehen bei der Frage, in welchen Bereichen die Fontanestadt zukünftig Geld auszugeben gedenkt bzw. wo Investitionen in die Infrastruktur stattfinden sollen. Dabei ging es nie nur um die Ideensammlung, sondern auch um konkrete Mitsprache. Bisher ist es so, dass die Verwaltung einen Vorschlag erarbeitet, die einzelnen Fraktionen Änderungen vorschlagen können und letztendlich dem Stadtparlament die Entscheidung zum Haushaltsentwurf obliegt.

Ronny Kretschmer

Fraktionsvorsitzender

Den vollständigen Artikel finden Sie in der November-Ausgabe der Märkischen Linken.

16. Oktober 2017

Gründliche Wahlanalyse notwendig

Bundesweit gutes Ergebnis der LINKEN, aber wo stehen wir?

Glückwunsch - Kirsten Tackmann wird auch in den nächsten vier Jahren für ein selbstbestimmtes Leben der BürgerInnen unterwegs sein! Foto: DIE LINKE. Brandenburg

Ja, das Ergebnis der LINKEN bundesweit kann sich sehen lassen. 9,2 % der für die Sitzverteilung im Bundestag entscheidenden Zweitstimmen sind das zweitbeste Ergebnis ihrer - noch recht kurzen - Geschichte, d. h. 69 (+5) Mandate, davon mit 37 so viel wie noch nie für Frauen.

Dahinter steht ein Plus von 0,6% (541.000 Stimmen). In Schleswig-Holstein, wo gerade der Einzug ins Länderparlament leider knapp verpasst wurde, stehen 7,3% (+2,1%) zu Buche, in Hamburg 12,2 (+3,4%). In Niedersachsen bleibt mit 6,9% (+1,9%) die Hoffnung auf den erneuten Einzug in den Landtag bei den (vorgezogenen) Wahlen Mitte Oktober. Das beste Wahlergebnis aller Landesverbände der LINKEN hat Berlin mit 18,8% (+0,3%) und vier von fünf Direktmandaten der LINKEN erreicht.

Kirsten Tackmann, MdB

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Oktober-Ausgabe der Märkischen Linken.

24. Oktober 2017

Die Flucht als Geschäft

Die Flagge wurde aus dem Material einer Rettungsweste genäht
Hassans Geschichte
Eine fast endlose Liste mit 16.175 Namen von auf der Flucht umgekommenen Menschen (bis 2012)
Das Boot sieht schon mit den 80 Kupferfiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt völlig überladen aus! Fotos: Jürgen Schubert

Im Rahmen des sozial-kulturellen Schiffsprojektes »Mit Sicherheit gut ankommen« machte das ehemalige Schlepperboot - jetzt die »Al-hadj Djumaa« - am 25. September am Bollwerk in Neuruppin fest. Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2017 wird mit diesem Projekt auf die Situation der Flüchtenden vor, während und nach der Flucht aufmerksam gemacht.

Im Sommer 2013 hat der alte Holzkutter mit 217 Eritreern und 65 Äthiopiern an Bord Ägypten in Richtung Lampedusa verlassen und kam auch sicher über das Mittelmeer - wahrlich ein kleines Wunder. Die Schlepper machen aus der Not der Menschen, die vor Krieg und Hunger fliehen, ein Riesengeschäft. Mit den 282 Menschen der »Al-hadj Djumaa« hätten die Schlepper etwa eine Viertelmillion Euro verdient, sagte der Geschäftsführer der Outlaw-Stiftung Gerald Mennen, die dieses beeindruckende und sehr emotionale Projekt ins Leben gerufen hat.

PS: Die Eröffnung der Interkulturellen Woche 2017 durch den stellvertretenden Landrat Werner Nüse am 15. September im Übergangswohnheim Treskow war eine gelungene Veranstaltung mit vielen Darbietungen und vor allem Gesprächen. Leider suchten nur wenige der eingeladenen Neuruppiner Bürger den Kontakt zu den freundlichen und fröhlichen ausländischen Bürgern, die hier eine neue Heimat finden wollen.

Christa Horstmann/Jürgen Schubert

16. Oktober 2017

100 Jahre Oktoberrevolution

Roter Oktober 1917 und die Linke heute

Wladimir Iljitsch Lenin, geb. 22.04.1870 / gest. 21.01.1924, Vorsitzender der Bolschewiki/Kommunistische Partei Russlands, gilt als Begründer der Sowjetunion, Bild: Pixabay

Die große Aufmerksamkeit, die der 100. Jahrestag der Russischen Revolutionen von 1917 in Deutschland bekommen hat, überrascht. Bücher erschienen oder wurden neu aufgelegt, Dokumentationen in den Medien sorgen dafür, dass sie nicht ins Vergessen geraten. Ist es das Fortschreiben der Hype zum Jubiläum des Großen Krieges 1914-18 oder sind es Vorboten des Revolutionsjahres 1918? Trotzdem, der Streit über die russischen Revolutionäre fordert auch heute zur Parteinahme. Dass der Tenor der heutigen publizistischen Begleitmusik eher negativ-verhalten ausfällt, kann angesichts des konservativen, antisozialistischen Zeitgeistes kaum verwundern. Ebenso wenig überrascht die Zerstrittenheit linker Wortmeldungen, die irgendetwas für heutige Zeiten retten wollen, aber oft genug, ob der bekannten Folgen dieser Revolutionsjahre und vor allem des Untergangs des Realsozialismus, besorgt sind.

Dr. Stefan Bollinger

Unser Autor ist Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand der Partei DIE LINKE.

 

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Oktober-Ausgabe der Märkischen Linken.