Beim Jahresauftakt der LINKEN am 13. und 14. Januar 2017 in Berlin haben die Parteivorsitzenden Bernd Riexinger und Katja Kipping den ersten Entwurf des Wahlprogramms vorgestellt.

Bereits im Vorfeld haben sich viele mit ihren Vorschlägen und Erfahrungen beteiligt. Nun seid Ihr gefragt. Wir laden Euch herzlich ein, Euch an der Debatte zu beteiligen. In Bergheim (NRW), Hamburg, Leipzig und Frankfurt am Main finden Regionalkonferenzen statt. Dort wollen wir diskutieren, was noch fehlt, was geändert werden sollte und wie wir gemeinsam in einen guten und kämpferischen Wahlkampf starten können.

Finanzierungskonzept

Digitale Pressemappe

 
unsere aktuelle Ausgabe als pdf
 

Über http://opr.helpto.de können sich engagierte Bürgerinnen und Bürger, aber natürlich auch Organisationen, Initiativen, Unternehmen und Vereine schnell und unkompliziert auf lokaler Ebene über das austauschen, was für Betreuung und Integration von Flüchtlingen und anderen sozial Bedürftigen benötigt wird. Angebot und Nachfrage werden schnell und unkompliziert zusammengebracht, über ein internes Nachrichten-System wird eine geschützte Kommunikation zwischen Anbieter und Interessenten ermöglicht.

 

Unseren Kreisverband findet ihr auch auf Facebook

 
 
Die Kampagne der LINKEN
 
 
27. August 2015

Neue Broschüren erhältlich!

Das rote Projekt für einen sozialökologischen Umbau
 
 
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Aktuelles
 
JWP-Mittendrin
 
Neuruppin bleibt bunt
 
Junge Welt
22. März 2017

Protest gegen Abschiebungen

Foto: Achim Müller

Gut 100 Menschen hatten sich am Dienstag, den 21. März, auf dem Schulplatz in Neuruppin versammelt, um am Internationalen Tag gegen Rassismus gegen die Abschiebepraxis, speziell gegen Flüchtlinge aus Afghanistan, zu protestieren.

Neben vielen afghanischen Flüchtlingen aus verschiedenen Übergangswohnheimen des Kreises nahmen Lokalpolitiker, aber auch Landtags- und Bundestagsabgeordnete, sowie viele Mitglieder unseres Kreisvorstandes und des Kreisverbandes der LINKEN. OPR teil. Alle Redner, angefangen beim Aktionsbündnis »Neuruppin bleibt bunt«, die der evangelischen Kirche, der SPD, Grünen und unserer Partei, verurteilten die Abschiebungen. Der Bundestagsabgeordnete der LINKEN Norbert Müller, der auch die Grüße von (unserer leider dienstlich verhinderten) Kirsten Tackmann überbrachte, machte deutlich, welche Asylpolitik unsere Partei verfolgt. Die Redner der Flüchtlinge dankten der Bevölkerung unseres Kreises und brachten ihre Freude in Tänzen zum Ausdruck, an denen sich auch unsere Bürger beteiligten.

Achim Müller

14. März 2017

Generationswechsel eingeleitet

Neuer Kreisvorstand gewählt

Der neue Kreisvorstand (drei Mitglieder fehlen) der LINKEN. OPR: (v.l.) Hagen Hoffmann, Justin König, Marion Wenzel, Kirsten Tackmann, Doris Hochschild, Paul Kurzke, Anette Bock, Paul Schmudlach und Hartmut Buschke, Foto: Jürgen Schubert

Es wurden gewählt:

1. Kreisvorstand

Vorsitzende        : Rita Büchner

Vorsitzender       : Paul Schmudlach

Stv. Vorsitzende : Ines Nowack

                           Hagen Hoffmann

Schatzmeister    : David Hölker

Geschäftsführer  : Justin König

Mitglieder           : Anette Bock, Doris Hochschild,                                          Kirsten Tackmann, Marion Wenzel,                                    Hartmut Buschke, Paul Kurzke

2. Kreisfinanzrevisionskommission

Petra Buschke, Ilona Reichert, Hans Schaefer

 

Mehr davon in der aktuellen Ausgabe der Märkischen Linken.

14. März 2017

Ehrendes Gedenken

Foto: Achim Müller

Am Sonnabend, den 11. Februar trafen sich gut 20 GenossInnen und Freunde, um der verstorbenen Neuruppiner Genossin und Künstlerin Marianne Kühn-Berger an ihrer letzten Ruhestätte in Zühlen zu gedenken.

Mit bewegenden Worten zeichnete Genosse Otto Theel deren Lebensweg nach und sprach ehrende Worte des Gedenkens. Unter den Teilnehmern der Gedenkfeier waren neben unserer Bundestagsabgeordneten Kirsten Tackmann auch die Landtagsabgeordnete Anita Tack mit ihrem Partner Genossen Adolphi und der Landesschatzmeister unserer Partei, Genosse Ronny Kretschmer.

Dem Vorsitzenden des Neuruppiner Stadtverbandes, Achim Behringer, gebührt großer Dank für die Organisation dieser Gedenkfeier. 

14. März 2017

Würdigung eines Antifaschisten

Günter Pappenheim

Am 27. Januar 2017 überreichte der Botschafter der Französischen Republik in Deutschland, Philippe Etienne, in Erfurt an den ehemaligen Häftling des Konzentrationslagers Buchenwald, Günter Pappenheim, die Insignien eines »Kommandeurs der Ehrenlegion«.

Die ranghöchste staatliche Auszeichnung Frankreichs erfolgte auf Erlass des Präsidenten der Französischen Republik. Gewürdigt wird damit das lebenslange völkerverbindende Engagement des einundneunzigjährigen Antifaschisten, der Vorsitzender der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora ist und Erster Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald - Dora und Kommandos sowie Mitglied des Ehrenpräsidiums der Fédération Internationale des Résistants (FIR).

In Ansprachen des Präsidenten des Thüringer Landtages, Christian Carius und des Ministers und Chefs der Staatskanzlei im Freistaat Thüringen, Benjamin Immanuel Hoff, wurde die hohe Wertschätzung der Zivilcourage und des Mutes im Widerstands gegen das Naziregime des Ausgezeichneten hervorgehoben. In seinen Dankesworten unterstrich Günter Pappenheim, dass für ihn »... Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln … und die Errichtung einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ...«, wie es im Schwur von Buchenwald heißt, Kompass in seinem Leben war und dass es notwendig sei, in diesem Sinne weiter zu handeln.

Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e. V.

17. Februar 2017

Miteinander reden und handeln!

Gemeinsames Positionspapier unterzeichnet

Holger Kippenhahn, Mitglied des Präsidiums des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg

Die von der Landesregierung geplante Verwaltungsstrukturreform ist auf der gemeindlichen Ebene durch die Stellungnahmen der Gremien des Städte- und Gemeindebundes sowie verschiedentlich durch Beschlüsse der Gemeindevertretungen in ihrer jetzigen Form abgelehnt worden. Insbesondere die Trennung von Kreisneugliederung und Funktionalreform wird bei den Städten und Gemeinden sehr kritisch gesehen. Ganz klar kommt zum Ausdruck: Die Reform überzeugt in ihrer jetzigen Durchführung weder inhaltlich, noch wird ein größerer Nutzen für die Zukunft der Region erwartet. Schon bald sollen Gesetze im Landtag eingebracht werden, die die Handlungsfähigkeit der Landkreise einschränken und sie zur Vorbereitung der geplanten Fusionen verpflichten.

Für den Fall, dass diese Neuordnung, trotz aller Befürchtungen, vonseiten der Landesregierung und des Landtages weiter vorangetrieben wird, haben die Bürgermeister und Amtsdirektoren der Städte, Gemeinden und Ämter von Ostprignitz-Ruppin und der Prignitz ein gemeinsames Positionspapier unterzeichnet und veröffentlicht. Darin stellen sie Mindestforderungen für die Ausgestaltung einer Kreisgebietsreform an die Verantwortungsträger der Landkreise und auch des Landes.

Den vollständigen Artikel finden sie in unserer aktuellen Ausgabe der Märkischen Linken. 

Holger Kippenhahn

Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe

31. Januar 2017

Gemeinsam für eine gerechtere Welt

Wir brauchen einen mobilisierenden linken Wahlkampf

Das politische Klima in Deutschland wird immer rauer. Und leider muss man ja feststellen, dass hier letztlich nur die »europäische Normalität« angekommen ist. Was es nicht besser macht. Im Gegenteil. Fremdenfeindliche oder gar rassistische Äußerungen oder Intoleranz gegen Andersdenkende, Andersliebende oder Anderslebende sind längst keine Randerscheinung Ewiggestriger. Aber geben wir uns keinen Illusionen hin: es hat dieses Denken immer gegeben. Aber seit es auch aus dem offiziellen München so tönt, ermutigt dies scheinbar immer mehr, so genannte »Tabus« von so genannten »Gutmenschen« zu brechen.

Aber auch hier sollte sich niemand täuschen lassen: es geht um viel mehr als eine Auseinandersetzung mit Gefahren oder Moral. Es geht um eine rechte Strategie zur Delegitimierung einer offenen, toleranten Gesellschaft. Unsere humanistischen Grundregeln sind doch keine »Denkverbote«, die »endlich« durchbrochen werden müssten, sondern ein Regelwerk zur Sicherung eines Mindestmaßes an Mitmenschlichkeit und Solidarität. Das übrigens auch im internationalen und nationalen Recht verankert und dessen Grundlage ist. Deshalb geht es auch längst um viel mehr als um den Umgang mit Geflüchteten. Sie bieten vielmehr den Anlass, eine Stimmung zu erzeugen, in denen Völkerrecht und Menschenrechte nichts mehr gelten, vom individuellen Recht auf Asyl mal ganz zu schweigen. Sippenhaft wird wieder üblich, die gute alte Unschuldsvermutung gilt nicht mehr. Arme werden gegen noch Ärmere ausgespielt. Denkt man diese Debatten konsequent zu Ende, steht dort ein autoritärer, totalitärer und intoleranter Staat, der bestimmt, wie man zu leben, zu denken und zu lieben hat.

Den vollständigen Artikel finden Sie in unserer Januar-Ausgabe der Märkischen Linken.

Kirsten Tackmann, MdB

16. Januar 2017

Frieden schaffen ohne Waffen!

Friedensaktive protestieren gegen NATO-Truppenverlegung



Fotos: DIE LINKE. Brandenburg

Nach dem medienwirksamen NATO-Manöver »Anaconda« wird seit dem 6. Januar nun ein weitere komplette Panzerbrigade der US-Army über Bremerhaven, quer durch die Bundesrepublik, nach Osteuropa verlegt. Diese militärischen Aufmärsche knüpfen in ihrem Umfang erschreckenderweise direkt an die Zeiten des Kalten Krieges an. Dass Säbelrasseln zu einer unsichereren Lage beiträgt, anstatt sie zu beruhigen, und es schnell zu einem erneuten Wettrüsten kommen kann, darauf machen Proteste entlang der Transportroute aufmerksam.

So verdeutlichten auch am Abend des 9. Januar 2017 ca. 300 TeilnehmerInnen vor dem Truppenübungsplatz in Lehnin ihre Ablehnung gegen jegliches Kriegsgebahren. Gemeinsam mit anderen linken Parteien und Bürgerinitiativen stellte DIE LINKE ihre Friedenspolitik dar. Es wurde konsequent die Auflösung der NATO und die Errichtung einer kollektiven Sicherheitsarchitektur unter Einbeziehung Russlands gefordert, um Kriegsgefahren abzubauen.

Dass so ein Ansinnen unter den herrschenden Bedingungen des Globalismus, in dem Nationen als Standorte miteinander um Kapital und Rohstoffe konkurrieren, schnell an seine Grenzen stößt, zeigt die Dringlichkeit einer internationalen Solidarität aller Lohnabhängigen – nicht nur, aber eben auch des Friedens wegen.

Die nächste größere Aktion wird in Frankfurt/Oder stattfinden. Make peace not war!

Marco Christian Wiese

12. Dezember 2016

Debattenmagazin der Brandenburger LINKEN gestartet

MARK(S)ismus ist das Debattenmagazin der Brandenburger LINKEN. Es ist ein Raum für Debatten über inhaltliche und strategische Fragen der LINKEN.

Viele interessante Ideen und Fragen werden im Landesvorstand, in der Landtagsfraktion oder den Landesarbeitsgemeinschaften diskutiert, verlassen aber oftmals nicht den jeweiligen Kreis. Auf Landesparteitagen oder Regionalkonferenzen ist häufig nicht die Zeit, in der notwendigen Tiefe die Vielzahl der wichtigen Themen zu behandeln. Diese Lücke schließt seit November 2016 dieses Debattenmagazin.