Theaterstück zum NSU-Komplex

                  19.11.2016

                  18:30 Uhr

JFZ (Alte Brauerei), Fehrbelliner Str. 135, 16816 Neuruppin 

Das JWP Mittendrin e.V. zeigt in Kooperation mit dem Demokratischen Jugendforum Brandenburg e.V. das Theaterstück „A wie Aufklärung“.

Die Schauspieler_innen des nö theater aus Köln machen im Rahmen ihrer fünftägigen Tour durch Brandenburg Halt in Neuruppin. Nach dem mehrfach ausgezeichneten Stück „V wie Verfassungsschutz“ befasst sich das nö theater auch in ihrem neuen Stück mit dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) und der Verwicklung der Verfassungsschutzbehörden in diesen Komplex.

 
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Über http://opr.helpto.de können sich engagierte Bürgerinnen und Bürger, aber natürlich auch Organisationen, Initiativen, Unternehmen und Vereine schnell und unkompliziert auf lokaler Ebene über das austauschen, was für Betreuung und Integration von Flüchtlingen und anderen sozial Bedürftigen benötigt wird. Angebot und Nachfrage werden schnell und unkompliziert zusammengebracht, über ein internes Nachrichten-System wird eine geschützte Kommunikation zwischen Anbieter und Interessenten ermöglicht.

 

Flüchtlinge in Brandenburg

Behauptungen und Vorurteile im Faktencheck

Informationspapier zu Integrationsmaßnahmen des MASGF (Stand:22.3.2016)

 

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27. August 2015

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16. November 2016

Gedenken der Opfer der Pogromnacht

Foto: Achim Müller

Etwa 30 Bürger hatten sich am 9. November 2016 am Rosengarten zusammengefunden, um an die Pogromnacht von 1939 zu erinnern.

Erst brannten die Synagogen und später ganz Europa.

Dieser Tenor sowie die Warnung vor dem Erstarken des Rechtsextremismus in Europa, aber speziell auch in Deutschland, war beherrschendes Thema der Redner.

7. November 2016

Hilfe für Kuba

Eine Straße in Baracoa nach dem Wirbelsturm »Matthew«, Foto: La Demajagua/Kuba

Man liest die Meldungen, sieht die Bilder - was ein Hurrikan aber tatsächlich für die Menschen in der betroffenen Region bedeutet, ist nur schwer fassbar. Hurrikan »Matthew« zog in der Nacht vom 4. zum 5. Oktober mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h über den Ostteil Kubas. Viele Familien haben durch »Matthew« ihre Häuser verloren. In der Stadt Baracoa sind rund 90 Prozent der Dächer zerstört oder beschädigt. Zehntausende Menschen müssen sich in den Notunterkünften aufhalten.

In den meisten Medien wird Kuba in der Berichterstattung über die Auswirkungen des schweren Wirbelsturmes nicht erwähnt. Aber auch in dem sozialistischen Land sind die materiellen Schäden enorm. Bitte helft mit einer Spende, damit die entstandenen Schäden in unserem Projekt in der Provinz Guantánamo schnell beseitigt werden können. Vielen Dank für Ihre und Eure Unterstützung.

Spenden bitte an: DIE LINKE/Cuba Si, IBAN: DE06 1005 0000 0013 2222 10, BIC: BELADEBEXXX

Verwendungszweck bitte so angeben: »Milch für Kubas Kinder/Guantánamo«. Wenn Sie eine Spendenquittung wünschen, bitte in der Überweisung vermerken und Adresse angeben.

Ein interessanter Nachtrag: Trotz der schwierigen Lage im eigenen Land schickt Kuba 38 Mediziner der internationalen Brigade Henry Reeve nach Haiti. Sie werden die 600 bereits dort arbeitenden kubanischen Ärzte bei der Versorgung der Bevölkerung unterstützen.

(Quelle: Aufruf Cuba Sí)

9. Oktober 2016

Unsere Kandidatin zur Bundestagswahl: Kirsten Tackmann (DIE LINKE)

Foto: Jürgen Schubert

Auf der Wahlkreisversammlung der LINKEN am 5. Oktober empfahlen die Kreisvorstände des Havellandes, der Prignitz und von Ostprignitz-Ruppin, Dr. Kirsten Tackmann als Direktkandidatin aufzustellen. Auch der Landesvorsitzende Christian Görke und weitere GenossInnen sprachen sich dafür aus.

Begründung:

■ ihre hohe fachliche Kompetenz als agrarpolitische Sprecherin und Obfrau im Ausschuss für »Ernährung und Landwirtschaft« des Bundestages,

■ ihre ehrliche und klare Positionen zur Stärkung und Entwicklung der ländlichen Räume, zu Ursachen von Krieg und Flüchtlingen, zur Gleichstellung der Frauen (»ohne Frauen ist kein Dorf zu machen«),

■ sie ist viel vor Ort unterwegs und hat immer ein offenes Ohr für die Fragen und Probleme der Bürger.

Kirsten Tackmann wurde mit 90 Ja- und 2 Nein-Stimmen (97,83%) zur Direktkandidatin im Wahlkreis 56 gewählt.

8. Oktober 2016

Tanz unterm Regenschirm

Trotz Nässe fröhlich und bunt - Herbstfest in Treskow


Geburtstagsständchen für Morsal (links)

Nach einer kurzen Begrüßung durch Otto Wynen, den Leiter des Treskower Übergangswohnheimes - und einem kleinen Geburtstagslied für Morsal aus Afghanistan - sollte es eigentlich mit vielfältigen Aufführungen im Außenbereich losgehen. Doch der Herbst zeigte sich ausgerechnet zu dieser Zeit von seiner ungemütlichen Seite und ließ vieles buchstäblich »ins Wasser« fallen.

Aber Gäste und Bewohner ließen sich die Stimmung nicht vermiesen und feierten mit selbstgebackenem und -gekochtem vom Büfett, mit Rinderbratwurst vom Grill, mit Musik aus aller Herren Länder, mit vielen Gesprächen und Tanzeinlagen, selbst von den Kleinsten, bis in den späten Abend hinein. Auch Hüpfburg, Kinderschminken drinnen im Haus und das Ansehen eines Streifenwagens der Polizei mal aus der Nähe sorgten für Abwechslung an diesem Tag. Schade nur, dass die als Höhepunkt geplante Aufführung eines Zirkus-Projektes von Schülern des Schinkel-Gymnasiums mit Patenkindern aus dem Übergangswohnheim ausfallen musste.

Aber auch so war das durch die aus über 20 Ländern und Nationen stammenden Asylbewerber organisierte Herbstfest ein gelungener Abschluss der Interkulturellen Woche(n) in Ostprignitz-Ruppin, die bereits seit dem 12. September mit vielfältigen Veranstaltungen wie z.B. der Tour de Toleranz in Fehrbellin, mit Workshops, Ausstellungen und Gesprächsrunden im Landkreis von sich reden machte. 

Jürgen Schubert

19. September 2016

Nächstes Jahr wieder

Sommerfest der LINKEN 2016

Fotos: Andreas Bergmann

Gutes Wetter und eine entspannte Stimmung prägten das diesjährige Sommerfest der LINKEN in Wittstock. Circa 150 bis 200 Besucher fanden den Weg auf das Gelände an der Wittstocker Stadtmauer. 

Die Atmosphäre im Amtshof, der historischen Kulisse der Wittstocker Bischofsburg, trug zu den diskussionsfreudigen politischen Talkrunden bei, die Dieter Groß als ehemaliger Abgeordneter des Landtags moderierte. In zwei Runden wurde über die Verwaltungsstrukturreform und die Landesgartenschau gesprochen, die 2019 in Wittstock stattfinden soll. Als Vertreterin der Landtagsfraktion musste sich Margitta Mächtig den kritischen Anmerkungen der Kreistagsabgeordneten Rita Büchner und Freke Over stellen. Trotz der geäußerten starken Zweifel an Sinn und Umsetzbarkeit der Verwaltungsstrukturreform ist der erste Schritt im Landtag getan worden, und mit voller Unterstützung der Landtagsfraktion wurde das Leitbild zur Verwaltungsstrukturreform verabschiedet.

Andreas Bergmann

Den vollständigen Artikel finden Sie in unserer September-Ausgabe der Märkischen Linken.

8. August 2016

Dieses Land braucht einen Aufbruch

Die Vorsitzenden der Bundestagsfraktion der LINKEN machen konkrete Vorschläge für ein »Bündnis für Frieden und soziale Sicherheit«

Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, Foto: DIE LINKE. im Bundestag

Es geht darum, endlich wieder mehr soziale Sicherheit politisch durchzusetzen und den Menschen Zuversicht und das Vertrauen in die Zukunft zurückzugeben.

1. Vom Lohn der Arbeit muss man leben können, und ein Arbeitsplatzverlust darf nicht zu sozialem Absturz führen. Daher sind eine deutliche Anhebung des Mindestlohns, die Wiederherstellung der Arbeitslosenversicherung und effektive Maßnahmen zur Beseitigung von Dauerbefristungen, Leiharbeit und Werkverträgen nötig.

2. Die gesetzlichen Rentenansprüche aus einer normalen Erwerbsbiographie müssen den Lebensstandard im Alter sichern und insbesondere Altersarmut verhindern. Deshalb muss die öffentliche Förderung der Riester-Rente beendet und stattdessen das gesetzliche Rentenniveau angehoben werden.

3. Der vorhandene gesellschaftliche Reichtum, der sich in wenigen Händen konzentriert, muss für alle nutzbar gemacht werden. Als Instrument dafür ist die Einführung einer Vermögenssteuer für Millionäre alternativlos, um mit diesen Milliardeneinnahmen eine Stärkung des Sozialstaats und dringend notwendige Investitionen in die Zukunft zu finanzieren.

4. Deutschland muss zu einer friedlichen Außenpolitik zurückkehren und endlich Fluchtursachen wirklich bekämpfen. Das bedeutet: deutsche Waffenexporte verbieten, Beendigung aller Kriegseinsätze der Bundeswehr und das sofortige Ende der Unterstützung von Interventionskriegen.

5. Die Europäische Union braucht einen demokratischen Neustart. Statt Konzernlobbykratie, Bankenrettungen und diktierten Kürzungen von Löhnen und Renten muss der soziale Fortschritt in Europa wieder in den Mittelpunkt gestellt werden.

Wir laden jede und jeden dazu ein, mit uns auf dieser Grundlage für einen sozialen Neustart in diesem Land zu kämpfen - im und außerhalb des Parlaments. Dieser Neustart, ohne Angela Merkel (CDU) und Horst Seehofer (CSU); würde endlich auch die Perspektive für ein soziales Europa eröffnen.

Je stärker DIE LINKE, desto eher können wir das schaffen.

(Quelle: clara., Nr. 40-2016, S. 8-9)

Auch in Reaktion auf die erschreckenden Wahlergebnisse der AfD am 13. März hat sich das Bündnis "Aufstehen gegen Rassismus – deine Stimme gegen rechte Hetze!" vorgestellt.

Mehr als 120 prominente Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichner aus Gewerkschaften, Parteien, Umweltverbänden, Religionsgemeinschaften und antirassistischen Initiativen haben den Aufruf unterschrieben.

Das Bündnis ruft Einzelpersonen und Organisationen dazu auf, sich dem Aufruf anzuschließen und sich regional und lokal im Kampf gegen Rechts zu vernetzen.

Jetzt unterzeichnen!

7. November 2016

Rot-Rot-Grün? – Jetzt!

Michael Schlecht, MdB, wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE

29. Oktober 2016

Der Kommentar ist am 28. Oktober 2016 in der Frankfurter Rundschau erschienen

Es geht ein Gespenst um in Deutschland: Ein Regierungsbündnis aus SPD, Grünen und DIE LINKE. Ein solches Bündnis macht natürlich nur Sinn mit einem Politikwechsel, dazu gehört insbesondere die Bekämpfung von Befristungen, Leiharbeit und Werkverträgen. Schaut man in die Wahlprogramme von 2013 der drei Parteien, ließe sich hier eigentlich schnell ein Konsens finden. Dumm ist nur, dass Rot-Rot-Grün in den Wahlumfragen keine Mehrheit hat; das Bündnis dümpelt bei 42 bis 44 Prozent. Aber aktuell gäbe es im Bundestag eine Mehrheit. Warum die nicht nutzen? So ließe sich im Jahr vor der Bundestagswahl durch konkretes Regierungshandeln demonstrieren, wie segensreich solch ein Bündnis für die Menschen sein kann. Aus meiner Sicht die einzige Chance, damit Rot-Rot-Grün auch aus der Bundestagswahl 2017 als Sieger hervorgeht.

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