Bücher aus dem Feuer 2017

Traditionell wird jedes Jahr am 10. Mai der Bücherverbrennungen von 1933 gedacht.

Cafè Nadi und das Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt laden ein:

Lesen Sie mit uns aus verbrannten Büchern, aus verbotenen, unterdrückten Texten oder auch einfach aus Texten, die Ihnen wichtig sind!

Mittwoch, 10.05.2017, ab 16 Uhr

Cafè Nadi im Café Hinterhof, Rudolf-Breitscheid-Straße 38, 16816 Neuruppin

VorleserInnen melden sich bitte per E-Mail an Neuruppin-bleibt-bunt@t-online.de , damit wir die Lesung koordinieren können.

V.i.S.d.P.: Martin Osinski

Sprecher im Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt

 
unsere aktuelle Ausgabe als pdf
 

Beim Jahresauftakt der LINKEN am 13. und 14. Januar 2017 in Berlin haben die Parteivorsitzenden Bernd Riexinger und Katja Kipping den ersten Entwurf des Wahlprogramms vorgestellt.

Bereits im Vorfeld haben sich viele mit ihren Vorschlägen und Erfahrungen beteiligt. Nun seid Ihr gefragt. Wir laden Euch herzlich ein, Euch an der Debatte zu beteiligen. In Bergheim (NRW), Hamburg, Leipzig und Frankfurt am Main finden Regionalkonferenzen statt. Dort wollen wir diskutieren, was noch fehlt, was geändert werden sollte und wie wir gemeinsam in einen guten und kämpferischen Wahlkampf starten können.

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Die Kampagne der LINKEN
 
 
27. August 2015

Neue Broschüren erhältlich!

Das rote Projekt für einen sozialökologischen Umbau
 
 
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Neuruppin bleibt bunt
 
Junge Welt
10. April 2017

LINKS wirkt - wir verändern Brandenburg

Nur eine starke LINKE ist die Garantie für soziale Gerechtigkeit

DIE LINKE. Brandenburg ist nach einem positiven Mitgliederentscheid zum Koalitionsvertrag seit Herbst 2014 zum zweiten Mal in der brandenburgischen Landesregierung vertreten. Trotz kleinerer Landtagsfraktion prägt die Arbeit der Landespartei, der Fraktion und der Regierungsmitglieder ein großer Gestaltungswille, um die Lebenssituation der Bürgerinnen und Bürger in Brandenburg zu verbessern.

Die Bilanz nach zweieinhalb Jahren kann sich durchaus sehen lassen. Die Arbeitslosigkeit sank ab 2009 (zum ersten Mal regiert DIE LINKE mit) zu 2016 von 12,3 % auf 7,3 %. Besonders erfreulich ist, dass durch das von Diana Golze geführte Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie erste Erfolge im Kampf gegen die Kinderarmut verzeichnet werden können. Um über 2 Prozent sank der Anteil der in Armut aufwachsenden Minderjährigen in Brandenburg. Und trotzdem bleibt viel zu tun.

Ronny Kretschmer

Den vollständigen Artikel finden sie in der aktuellen Ausgabe der Märkischen Linken.

10. April 2017

Würdiges Erinnern

Foto: Marko Petruschke

Mit einer Gedenkfeier der Stadt nahmen im Festsaal der Ruppiner Kliniken am 17. März 2017 zahlreiche Neuruppiner und Gäste Abschied von der am 29. Dezember 2016 verstorbenen Malerin und Designerin Marianne Kühn-Berger. Dieser Märztag wäre ihr 90. Geburtstag gewesen.

Die Teilnehmer konnten während der Veranstaltung auf einer Leinwand noch einmal viele ihrer Bilder und Zeichnungen bewundern, darunter auch bisher unveröffentlichte, ausgewählt von einem ihrer beiden Söhne.

In den Gedenkreden von Stadtverordnetenvorsteher Gerd Klier, der ehemaligen stellv. Bürgermeisterin Margarete Jungblut und Museumsmitarbeiterin Silke Kreibisch wurden Leben und Verdienste der Künstlerin noch einmal eindrucksvoll gewürdigt. Ihr Partner Hans-Dieter Petke dankte allen für die ihr erwiesene große Aufmerksamkeit.

22. März 2017

Protest gegen Abschiebungen

Foto: Achim Müller

Gut 100 Menschen hatten sich am Dienstag, den 21. März, auf dem Schulplatz in Neuruppin versammelt, um am Internationalen Tag gegen Rassismus gegen die Abschiebepraxis, speziell gegen Flüchtlinge aus Afghanistan, zu protestieren.

Neben vielen afghanischen Flüchtlingen aus verschiedenen Übergangswohnheimen des Kreises nahmen Lokalpolitiker, aber auch Landtags- und Bundestagsabgeordnete, sowie viele Mitglieder unseres Kreisvorstandes und des Kreisverbandes der LINKEN. OPR teil. Alle Redner, angefangen beim Aktionsbündnis »Neuruppin bleibt bunt«, die der evangelischen Kirche, der SPD, Grünen und unserer Partei, verurteilten die Abschiebungen. Der Bundestagsabgeordnete der LINKEN Norbert Müller, der auch die Grüße von (unserer leider dienstlich verhinderten) Kirsten Tackmann überbrachte, machte deutlich, welche Asylpolitik unsere Partei verfolgt. Die Redner der Flüchtlinge dankten der Bevölkerung unseres Kreises und brachten ihre Freude in Tänzen zum Ausdruck, an denen sich auch unsere Bürger beteiligten.

Achim Müller

14. März 2017

Generationswechsel eingeleitet

Neuer Kreisvorstand gewählt

Der neue Kreisvorstand (drei Mitglieder fehlen) der LINKEN. OPR: (v.l.) Hagen Hoffmann, Justin König, Marion Wenzel, Kirsten Tackmann, Doris Hochschild, Paul Kurzke, Anette Bock, Paul Schmudlach und Hartmut Buschke, Foto: Jürgen Schubert

Es wurden gewählt:

1. Kreisvorstand

Vorsitzende        : Rita Büchner

Vorsitzender       : Paul Schmudlach

Stv. Vorsitzende : Ines Nowack

                           Hagen Hoffmann

Schatzmeister    : David Hölker

Geschäftsführer  : Justin König

Mitglieder           : Anette Bock, Doris Hochschild,                                          Kirsten Tackmann, Marion Wenzel,                                    Hartmut Buschke, Paul Kurzke

2. Kreisfinanzrevisionskommission

Petra Buschke, Ilona Reichert, Hans Schaefer

 

Mehr davon in der März-Ausgabe der Märkischen Linken.

14. März 2017

Würdigung eines Antifaschisten

Günter Pappenheim

Am 27. Januar 2017 überreichte der Botschafter der Französischen Republik in Deutschland, Philippe Etienne, in Erfurt an den ehemaligen Häftling des Konzentrationslagers Buchenwald, Günter Pappenheim, die Insignien eines »Kommandeurs der Ehrenlegion«.

Die ranghöchste staatliche Auszeichnung Frankreichs erfolgte auf Erlass des Präsidenten der Französischen Republik. Gewürdigt wird damit das lebenslange völkerverbindende Engagement des einundneunzigjährigen Antifaschisten, der Vorsitzender der Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora ist und Erster Vizepräsident des Internationalen Komitees Buchenwald - Dora und Kommandos sowie Mitglied des Ehrenpräsidiums der Fédération Internationale des Résistants (FIR).

In Ansprachen des Präsidenten des Thüringer Landtages, Christian Carius und des Ministers und Chefs der Staatskanzlei im Freistaat Thüringen, Benjamin Immanuel Hoff, wurde die hohe Wertschätzung der Zivilcourage und des Mutes im Widerstands gegen das Naziregime des Ausgezeichneten hervorgehoben. In seinen Dankesworten unterstrich Günter Pappenheim, dass für ihn »... Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln … und die Errichtung einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ...«, wie es im Schwur von Buchenwald heißt, Kompass in seinem Leben war und dass es notwendig sei, in diesem Sinne weiter zu handeln.

Lagerarbeitsgemeinschaft Buchenwald-Dora e. V.

17. Februar 2017

Miteinander reden und handeln!

Gemeinsames Positionspapier unterzeichnet

Holger Kippenhahn, Mitglied des Präsidiums des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg

Die von der Landesregierung geplante Verwaltungsstrukturreform ist auf der gemeindlichen Ebene durch die Stellungnahmen der Gremien des Städte- und Gemeindebundes sowie verschiedentlich durch Beschlüsse der Gemeindevertretungen in ihrer jetzigen Form abgelehnt worden. Insbesondere die Trennung von Kreisneugliederung und Funktionalreform wird bei den Städten und Gemeinden sehr kritisch gesehen. Ganz klar kommt zum Ausdruck: Die Reform überzeugt in ihrer jetzigen Durchführung weder inhaltlich, noch wird ein größerer Nutzen für die Zukunft der Region erwartet. Schon bald sollen Gesetze im Landtag eingebracht werden, die die Handlungsfähigkeit der Landkreise einschränken und sie zur Vorbereitung der geplanten Fusionen verpflichten.

Für den Fall, dass diese Neuordnung, trotz aller Befürchtungen, vonseiten der Landesregierung und des Landtages weiter vorangetrieben wird, haben die Bürgermeister und Amtsdirektoren der Städte, Gemeinden und Ämter von Ostprignitz-Ruppin und der Prignitz ein gemeinsames Positionspapier unterzeichnet und veröffentlicht. Darin stellen sie Mindestforderungen für die Ausgestaltung einer Kreisgebietsreform an die Verantwortungsträger der Landkreise und auch des Landes.

Den vollständigen Artikel finden sie in unserer März-Ausgabe der Märkischen Linken. 

Holger Kippenhahn

Bürgermeister der Gemeinde Heiligengrabe

16. Januar 2017

Frieden schaffen ohne Waffen!

Friedensaktive protestieren gegen NATO-Truppenverlegung



Fotos: DIE LINKE. Brandenburg

Nach dem medienwirksamen NATO-Manöver »Anaconda« wird seit dem 6. Januar nun ein weitere komplette Panzerbrigade der US-Army über Bremerhaven, quer durch die Bundesrepublik, nach Osteuropa verlegt. Diese militärischen Aufmärsche knüpfen in ihrem Umfang erschreckenderweise direkt an die Zeiten des Kalten Krieges an. Dass Säbelrasseln zu einer unsichereren Lage beiträgt, anstatt sie zu beruhigen, und es schnell zu einem erneuten Wettrüsten kommen kann, darauf machen Proteste entlang der Transportroute aufmerksam.

So verdeutlichten auch am Abend des 9. Januar 2017 ca. 300 TeilnehmerInnen vor dem Truppenübungsplatz in Lehnin ihre Ablehnung gegen jegliches Kriegsgebahren. Gemeinsam mit anderen linken Parteien und Bürgerinitiativen stellte DIE LINKE ihre Friedenspolitik dar. Es wurde konsequent die Auflösung der NATO und die Errichtung einer kollektiven Sicherheitsarchitektur unter Einbeziehung Russlands gefordert, um Kriegsgefahren abzubauen.

Dass so ein Ansinnen unter den herrschenden Bedingungen des Globalismus, in dem Nationen als Standorte miteinander um Kapital und Rohstoffe konkurrieren, schnell an seine Grenzen stößt, zeigt die Dringlichkeit einer internationalen Solidarität aller Lohnabhängigen – nicht nur, aber eben auch des Friedens wegen.

Die nächste größere Aktion wird in Frankfurt/Oder stattfinden. Make peace not war!

Marco Christian Wiese

12. Dezember 2016

Debattenmagazin der Brandenburger LINKEN gestartet

MARK(S)ismus ist das Debattenmagazin der Brandenburger LINKEN. Es ist ein Raum für Debatten über inhaltliche und strategische Fragen der LINKEN.

Viele interessante Ideen und Fragen werden im Landesvorstand, in der Landtagsfraktion oder den Landesarbeitsgemeinschaften diskutiert, verlassen aber oftmals nicht den jeweiligen Kreis. Auf Landesparteitagen oder Regionalkonferenzen ist häufig nicht die Zeit, in der notwendigen Tiefe die Vielzahl der wichtigen Themen zu behandeln. Diese Lücke schließt seit November 2016 dieses Debattenmagazin.